Aktuelles

Ungewohnte Perspektive: Aus dem Rollstuhl sieht die Welt ganz anders aus. Auch das Lenken der Geräte will gelernt sein.

Fröhlich und beeindruckt kehrten die Pflegeazubis von ihrer Rollstuhl-Selbsterfahrungstour aus der Innenstadt zurück

Großer Spaß mit ernstem Hintergrund
Generalistik-Azubis erkunden Stadt per Rollstuhl

„Wer behindert hier eigentlich wen?“ So lautet der Titel der Lernsituation für die erste, generalistisch auszubildende Klasse unserer Schule. Mit der Aufgabe, mindestens 45 Minuten im Rollstuhl zu sitzen, startete die Klasse in Kleingruppen in die City von Delmenhorst. Dabei erfahren die Schüler, wie es sich anfühlt mit Bewegungseinschränkung im Rollstuhl zu sitzen. In einer anschließenden ausführlichen Reflexion wurden Eindrücke und Erfahrungen diskutiert. Es wurde gesprochen über Barrieren in der Stadt. Auch von Barrieren, die sich langsam im Kopf aufbauen, berichteten die Pflegeazubis. Sie diskutierten über verschiedene Arten von Blickkontakten aus der Rollstuhlperspektive und über das Gefühl des „Ausgeliefert seins“. Die gesammelten Erfahrungen waren vielfältig und sehr eindrücklich. Wie viel Platz ist in unserer Gesellschaft?

Die Rollstühle für die Selbsterfahrungstour hat Herr Gerdes vom Sanitätshaus Stedinger zur Verfügung gestellt, dankt der stellvertretende Schulleiter Dr. Theo Müller. Nur so konnte der ganze Kurs in Zweiergruppen gleichzeitig auf Tour gehen.

Das Examen zur Altenpflegefachkraft bestanden haben Jessica Wilk (v.li.), Angelique Puhle, Meike Strackerjan, Dominique Wominca Koulai, Ilma Maksuti, Sabrina Schmidt, Birte Kienelt, Corinna Kappes, Elena Culea, Enkeleida Aliaj, Angelina Rapp, Albina Salja, , Lukas Prenzler, Mario Broszio, Jonas Prenzler, Alexander Hermann, mit Klassenlehrerin Anja Grunwald und Piero Jose Landa Perez, Ezgi Öksüz. Zu Beginn ihrer Ausbildung hatte sich der Kurs das Motto ausgesucht „We make Altenpflege great again“. Zur Examensfeier haben die Schüler das Motto auf eine große Torte schreiben lassen.

Abschluss:
18 Altenpflegeschüler bestehen Examen

18.08.2020 – Das selbst gewählte Motto „We make Altenpflege great again“ haben 18 Altenpflegeschüler und Schülerinnen jetzt mit dem Examen bestätigt. Bürgermeister Enno Konukiewitz gratuliert den Schülern der Altenpflegeschule Delmenhorst im Namen von Stadtrat und Verwaltung sehr herzlich zum bestandenen Examen. Mit der Anerkennungsurkunde zur staatlich anerkannten Fachkraft hätten die Schüler richtig etwas in der Hand. So haben am Tag der Urkundenübergabe bereits alle Zusagen für eine künftige Anstellung. „Gut ausgebildete Pflegefachkräfte werden von den Arbeitgebern sehnlichst erwartet,“ sieht Konukiewitz. Gerade diese schwierigen Zeiten führten vor Augen, wie wichtig die Pflegeberufe im Gesundheitswesen und in der Altenpflege sind. Die Gesellschaft solle intensiv daran arbeiten, diese Berufe entsprechend ihrer Bedeutung angemessen anzuerkennen und zu honorieren, forderte Konukiewitz.
Die Pflegeschule habe für die Stadt Delmenhorst und die gesamte Region eine außerordentlich wichtige Bedeutung für die Sicherstellung einer Pflege mit hoher Kompetenz!
Die „Berufsfachschule Pflege“, wie der neue Name mit Beginn der generalistischen Ausbildung heißt, hat ihr eigenes Profil. Verschiedene Ausbildungsgänge in der Pflege sind nun zusammengefasst. Ihr Qualitätsanspruch definiert sich aus dem Auftrag von Kirche und Diakonie, in enger Verbindung zum Praxisfeld Stephanusstift. Der Name kommt vom Diakon Stephanus, von dem im Neuen Testament erzählt wird. Diakonie bedeutet Dienst am Menschen, erläutert Konukiewitz. Schon während der Ausbildung haben die neuen Fachkräfte erfahren, wie dankbar Menschen sind, über alle Zuwendung, wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Und dies ausdrücken durch ein Lächeln im Gesicht, oder einfach durch das Wort „danke“.
Die Schüler haben ihrer Schule beste Noten ausgestellt und sich in einer Umfrage bei den Lehrern für drei tolle Jahre bedankt. Mit vielen Erfahrungen und Aha-Effekten. Auch habe sich der blockweise Wechsel zwischen Praxis und Theorie bewährt. Darüber das die Schule die Schüler auch in schwierigen Zeiten immer unterstützt und Ihnen weitergeholfen habe, zeigten sich die Schüler sehr zufrieden.
Schulleiter Frerk Hinrichs verabschiedete die 18 Altenpflegefachkräfte mit einer Sonnenblume. Er verband damit die Hoffnung, dass die neuen Fachkräfte immer die Kraft der Sonnenblume haben, andere mit Ihrer Lebensfreude anzustecken und die Pflege zum Strahlen bringen: „Bringen Sie Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in die Pflege ein. Engagieren Sie sich mit ihrer Fröhlichkeit und Wärme für die Menschen. Wenden Sie sich den Menschen zu und verschenken Zuwendung.“

Alle 18 Altenpflegeschüler des Jahrganges 2017-2020 haben die Prüfung zur Fachkraft bestanden. Die Schule hatte den letzten, wichtigsten Prüfungsteil wegen Corona ganz ans Ende der Ausbildung verlegt. So konnten die praktischen Prüfungen direkt in den Einrichtungen bei den Patienten stattfinden. Alle Bewohner der Einrichtungen haben sich gern bereit erklärt, zur Prüfung ihrer Altenpflegeschüler zur Verfügung zu stehen. Die letzte Prüfung fand einen Tag vor der Zeugnisausgabe statt. Umso mehr freut es uns, dass alle Schüler das Examen zur Fachkraft bestanden haben, sagt Hinrichs.

Altenpflegeschüler drehen Film –
Zusammenleben der Kulturen

„Wir sind eine Gemeinschaft“ betonen die Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule Altenpflege in ihrem Film. Aus Anlass der „Black Lives matter“-Demonstrationen in Amerika haben sich die Schüler mit ihrer Situation im Unterkurs der Pflegeschule beschäftigt. In der Delmenhorster Berufsfachschule lernen Schüler mit verschiedenen Hautfarben und unterschiedlichsten Herkunftsländern gemeinsam für den Pflegeberuf. Für uns ist es völlig normal zusammen zu leben und gemeinsam zu arbeiten, erläutert David Heymann. Zusammen mit Mario Litzenburger und allen anderen Schülerinnen und Schülern hat er den Film über die Schule gedreht. Video ansehen unter: https://youtu.be/Q0a33fHs_VM

 

Examenskurs bewertet Schule positiv

Im Rahmen des Qualtitätmanagment befragen wir Schülerinnen und Schüler. Der Examenskurs hat die letzte Prüfung zwar noch vor sich, die Bewertung der Berufsfachschule fällt aber ausgesprochen gut aus. Am Schluss der Befragung können die Schüler noch eigene Kommentare äußern. Vier Beispiele:

„Die drei Jahre sind wie im Flug vergangen, es hat immer Spaß gemacht, auch wenn es neben Höhen auch Tiefen gab. Die Lehrkräfte sind alle sehr sympathisch, freundlich, empathisch und helfen immer, sollte man eine Frage stellen. Für mich ist auch das Blocksystem sehr geeignet, so kann man sich immer auf eine Sache zurzeit konzentrieren. Alles in allem haben mir die 3 Jahre viel Spaß gemacht!“

 

„Ja, einen großen Dank an alle Lehrende für den tollen Theorieunterricht. Die Inhalte waren zielorientiert und methodisch abwechslungsreich. Ich fühle mich in meinem Wissen sehr sicher und bin zufrieden über meine berufliche Entwicklung. Ich werde diese Schule bei jeder Gelegenheit weiterempfehlen!“

 

„Definitiv beste Schule! Ich bin froh auf diese Schule gekommen zu sein! Danke für die tolle Arbeit! Ihr seid die Besten! Ich konnte mich hier, dank euch gut weiterentwickeln, bin gut vorbereitet worden! Danke dafür!“

 

„Ich möchte mich bei allen Lehrkräften herzlich bedanken für drei tolle Jahre, mit Höhen und Tiefen, mit Erfahrungen und AHA-Effekten“. Ihr habt uns auch in schwierigen Zeiten immer unterstützt und geholfen. Dankeschön!“

 

Resilienz-Fortbildung für Praxisanleiter*innen

Durch die Pflegeberufereform müssen alle Praxisanleiter+innen 24 UStd. Fortbildung im Jahr nachweisen. Deshalb wollen wir in Kooperation mit cco-netzwerke (Dozentin: Frau Jana Erlenkötter) eine dreitägige Fortbildung zum Thema Resilienz anbieten. Zwischen den Tagen liegen absichtlich einige Wochen, damit die neuen Erfahrungen in der Praxis erprobt und anschließend reflektiert werden können. Termine: 29.09.2020, 05.11.2020, 03.12.2020, jeweils von 08:15 – 15:15 Uhr. Alles weitere erfahren Sie unter der Rubrik Fort- und Weiterbildung.

HERZLICH WILLKOMMEN

Was lange währt (10 Monate), wird endlich gut. Ab dem 15.04.20 ist der Stuhl im Schulleiter*in Büro wieder besetzt! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Schulleiter Herrn Frerk Hinrichs. Einen guten Start wünscht das gesamte Team der Berufsfachschule Altenpflege.

 

PRESSEINFORMATION

Neue Leitung für Pflegeschule Stephanusstift
Pflegeausbildung unter Corona – Generalistische Ausbildung schafft Chancen für die Altenpflege

Delmenhorst, 17.04.2020 – Zehn Monate hat die Diakonie eine neue Leitung für die Berufsfachschule Altenpflege des Stephanusstift gesucht. Jetzt übernimmt Frerk Hinrichs vom Diakonischen Werk Oldenburg die Leitung. Der ehemalige Pressesprecher knüpft mit seiner neuen Tätigkeit an seine Lehramtstätigkeit an. Hinrichs bringt die Erfahrungen aus 20 Jahren Vorstandsarbeit für die Ev. Altenpflegeschule in Oldenburg mit.
Gleich am ersten Tag standen Fragen zur weiteren Organisation der Ausbildung der künftigen Altenpflegefachkräfte auf dem Plan. Derzeit sind alle Schüler in ihren Ausbildungseinrichtungen. Die Unterstützung der Menschen steht in Zeiten von Corona im Vordergrund. Gleichzeitig muss geregelt werden, wann die mündlichen und schriftlichen Prüfungen erfolgen und wann wieviel Unterricht gegeben werden kann. 18 Schüler werden ihre Ausbildung bis August mit dem Examen abschließen und als Fachkräfte in die Pflege gehen.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist jetzt die Vorbereitung zur Einführung der Generalistischen Ausbildung, bei der die Schüler aller Pflegeberufe anfangs das Gleiche lernen. Die Berufsfachschule steht mit ihrer Kompetenz für Altenpflege für zahlreiche Einrichtungen in und um Delmenhorst zur Verfügung. Interessenten und Interessentinnen können sich schon jetzt für den neuen Ausbildungsgang in der Schule an der Friedrich-Ebert-Str. 11 bewerben.

Nach zwei Jahren entscheiden sich Schülerinnen und Schüler für einen Schwerpunkt und qualifizieren sich für einen Bereich. So erreichen die Absolventen einen der drei Fachkraft-Abschlüsse für die Altenpflege, die Gesundheits- oder die Kinderkrankenpflege. Die Entscheidung zur Spezialisierung sollte den Auszubildenden leicht fallen, denn sie waren bis dahin in allen Pflegebereichen tätig, erläutert der neue Pflegeschulleiter. „Und ich bin überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler der Altenpflege treu bleiben.“

Wer jetzt eine Pflegeausbildung beginnt, kann nach drei Jahren Kinder, kranke und alte Menschen als Fachkraft pflegen. Mit einem Bundesgesetz ist die Ausbildung der verschiedenen Pflegeberufe angeglichen worden. Die Ausbildung erfolgt in der Schule und der Praxis. Auszubildende suchen sich eine Einrichtung, in der sie den Hauptteil der Ausbildungszeit verbringen. Hier erhalten sie auch ihre Ausbildungsvergütung.

Die Berufsfachschule kann auf fast 40 Jahre Erfahrung in der Pflegeausbildung zurückblicken. Zusätzlich zur Ausbildung als Fachkraft erwerben die Schülerinnen und Schüler auch Zertifikate spezieller Fach-, Fort und Weiterbildungen wie für die Gesprächsführung mit Demenzpatienten.
Pflegefachkräften winken gute Jobs, weiß Hinrichs. Vor allem die tariflich zahlenden Einrichtungen bieten oft gute Rahmenbedingungen mit familiengerechten Dienst- und Arbeitszeiten, variablem Stundenumfang und zusätzlicher Altersversorgung.

GUT ANGELEITET

Vom 10.01.2019 bis 26.11.2019 dauerte unsere Praxisanleitungsweiterbildung. 13 Teilnehmer*innen begannen, 10 bekamen am 26. November im Rahmen eines kleinen Festaktes die Zertifikate überreicht. Dafür mussten sie eine die Anleitung eines/r Schüler*in vor Ort vorbereiten und durchführen, was als Prüfung abgenommen wurde. Vor der Abschlussfeier fand noch ein Kolloquium statt.       In der Schule werden die Schüler*innen gut und fundiert auf die praktischen Einsätze vorbereitet. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Ausbildung ist ausreichende, fachlich qualifizierte Anleitung in der Praxis. Bedeutet auch: Genug Zeit für den Lernprozess.

NEUANFANG

Am 16.08.19, also einen Tag später waren schon  „die Neuen“ da, eine quicklebendige, bunte Vielfalt an Menschen aus vielen Ländern und jeden Alters. Am 26.08.2019 absolvierten sie ihren Rollstuhlausflug zur Selbsterfahrung zum Thema  „Bewegungseinschränkung“

 

Jedes Ende ist ein neuer Anfang und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer

Und nun war es soweit, der Kurs 16/19 wurde am 15.August 2019 aus unserer Schule mit Ihrem Examen in der Hand entlassen. Auch wenn wir traurig sind, dass so ein engagierter und leistungsorientierter Kurs nicht mehr unsere Schule besucht, sind wir uns sicher, dass die 22 frisch gebackene Altenpfleger*innen ein Gewinn für den Pflegeberuf sind. Die Examensfeier fand in unseren Räumlichkeiten statt, garniert durch ein fantastisches Buffet der Klasse 2017/20.

 

Stimmen zum Tag der offenen Tür am 20.03.19

Klassenlehrer und stellvertretender Schulleiter Dr. T. Müller:

WIR LEBEN SCHULE: Der Tag der offenen Tür in Kooperation mit dem BNW und der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des JHD. Unsere Schüler*innen haben die Vielseitigkeit der Ausbildung beeindruckend und anschaulich gezeigt. Übersicht über die Ausbildung, Hygiene, Gedächtnistraining und praktische Übungen waren Thema. Eine Gruppe hat sich vorbildlich um die organisatorischen Ablauf gekümmert und die Besucherströme gesteuert.

Frau Kempermann Pressesprecherin für den Vorstand Diakonisches Werk Oldenburg:

Werbung für die Pflegeberufe: Tag der offenen Tür in der Berufsfachschule  Altenpflege sehr gut besucht. Dass Smartphones stärker mit Bakterien verunreinigt sind, als Toilettensitze, wussten die meisten Besucher beim Tag der offenen Tür in der Evangelischen Berufsfachschule Altenpflege in Delmenhorst bereits. Dennoch interessierte das Thema Hygiene viele Besucher. Vier Altenpflegeschüler*innen informierten gemeinsam über diesen Aspekt ihrer Ausbildung. Ganz anschaulich erklärten die vier jungen Frauen, warum Hygiene in der Altenpflege so wichtig ist. Wie die Hände richtig desinfiziert werden, konnten die Zuhörer auch selbst ausprobieren. Bei einem Rundgang durch die Schule standen unterschiedliche Bereiche der Ausbildung im Mittelpunkt. Eine Gruppe Auszubildende bot ein Gedächtnistraining an, eine andere zeigte im Pflegeraum erste Handgriffe. Und natürlich gab es Informationen über die Ausbildung allgemein. Auch die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Josef-Hospital Delmenhorst präsentierte sich den Besuchern. „Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir für die Pflegeberufe werben“, sagte Jutta Lippok, Leiterin der Berufsfachschule Altenpflege. Die Altenpflegeschule veranstaltete den Tag gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Neben zahlreichen Schüler*innen der allgemeinbildenden Schulen in Delmenhorst nutzten Teilnehmer*innen mehrerer Integrationskurse des BNW die Möglichkeit, sich über die Altenpflegeausbildung zu informieren.

DENK MAL!

Im Rahmen des Unterrichtes Gesundheitspolitik hat der OK 2016/19 ein Plakat zur Prävention von HIV/AIDS gestaltet. Zuerst wurde ausgiebig recherchiert. Welche Ansteckungsmöglichkeiten gibt es? Was ist eine Präexpositionsprophylaxe (PrEP)? Darf eine HIVpos. Frau schwanger werden, ohne dass die Infektion auf das Kind übertragen wird? Warum wird wieder vermehrt Aufmerksamkeit auf STI (sexual transmitted infections) gelegt? Anschließend mussten die Inhalte graphisch gestaltet und auf das Plakat gebracht werden. Das Ergebnis lässt sich sehen und regt zum Nachdenken an!

Bundeswettbewerb “ Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2019″      

Es ist schon wieder ein Jahr vergangen und die Lehrkräfte und Mitschüler sind sehr stolz, das uns auch in diesem Jahr, eine Schüler*in unserer Schule beim Bundeswettbewerb der Nationalen Initiative „ Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2019“ vertritt. Frau Rebecca H. wurde mit einem Notendurchschnitt 1,0 nominiert und nimmt beim Vorentscheid in Hamburg teil. Frau H. absolviert ihre praktische Ausbildung bei adlatus Intensiv GmbH in Ganderkesee. Alle Mitschüler und Lehrkräfte drücken schon jetzt die Daumen!

Über den Tellerrand geguckt… Altenpflegemesse Hannover 2018

In diesem Jahr konnten wir an zwei Tagen, mit unseren Kursen 16/19 und 17/20 die Altenpflegemesse in Hannover besuchen. Die Vielzahl der Aussteller machten es nicht zu jeder Zeit leicht den Überblick zu behalten. Die Schüler*innen nutzen jedoch die Chance über den Tellerrand zu schauen und Neues zu enddecken. Neuste Pfleghilfsmittel wurden ausprobiert, geriatrische Rehabilitationshilfen inspiziert, Hygienemaßnahmen getestet, Kontakte für die Zukunft geknüpft und der eigene „Marktwert“ auch in Bezug auf den Fachkraftmangel geprüft, in Fachliteratur gestöbert, sowie Informationen über die fortschreitende Digitalisierung eingeholt. Natürlich wurde die Chance nicht verpasst, Kontakt zum zukünftigen “Roboter-Kollegen“ der im Projekt AriA entwickelt wurde aufzunehmen

Hamburg im Dunkeln erleben…

Ende August fuhr der Mittelkurs 16/19 zum Dialog im Dunkeln nach Hamburg. Die Schüler*innen zeigten sich nach der Führung von 90 Minuten und dem vorausgehenden Workshop, bei der anschließenden Reflexion ergriffen und begeistert zu gleich. Die Möglichkeit sich in den Alltag eines nicht sehenden Menschen zu versetzen und dessen Alltag zu bewältigen war eine Grenzerfahrung. Das positive Lebensgefühl, welches von den erblindeten Guides ausging beeindruckte die Schüler*innen sehr. Jedoch sollten sich alle Menschen ohne Handicap fragen……, wer behindert eigentlich wen? Die gemachten Erfahrungen werden sich sicherlich nachhaltig auf das tägliche Pflegehandeln auswirken und das Teamgefühl der Klasse stärken.

Gemeinsam in die Pflege

Im November fand an unserer Schule das erste Mal ein Treffen zwischen der Klasse der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Josef Hospital Delmenhorst und unserer Schule statt. Alle Schüler*innen sind im zweiten Ausbildungsjahr.Das Schwerpunktthema für den Austausch sollten die Erfahrungen in der Praxis sein. Die von den Klassenlehrkräften vorbereiteten Themen waren: Anleitungssituation, Transfer von Theoriewissen in die Praxis, Lernzielkontrollen und Kooperation von Schule und Praxiseinrichtung. Natürlich bestand auch die Möglichkeit, Änderungswünsche zu äußern. Die Arbeitsatmosphäre war sehr konzentriert.Der Tag wurde mit einer großen Reflexionsrunde und einem gemeinsamen Abschlussbüfett beendet. Ein Gegenbesuch in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule ist geplant. Das Thema steht noch nicht fest. Wir wollten die Generalisierung probieren, noch bevor sie Gesetz wird und haben gute Erfahrungen gesammelt.

Hygiene…….

Im Hinblick auf die  anstehenden Praxiseinsätze in den Pflegeeinrichtungen, wurden die Schüler*innen für hygienisches Verhlten sensibilisiert. Die Auseinandersetzung mit MRSA, Noroviren, Salmonellen etc. fand  durch die Schüler*innen auf kreative Art und Weise statt. Die sechs Schritte der Händehygiene wurde unter Schwarzlicht kontrolliert und führte zu dem ein oder anderem „AHA Erlebnis“

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